Klaus 5.Mai.2011

Immer wieder lesen und hören wir von überteuerten Rechnungen. Teilweise werden von den Mobilfunkbetreibern Rechnungsbeträge von 25.000 Euro pro Monat verlangt. Auch Rechnungen über einige hundert Euro sind leider keine Seltenheit mehr in Österreich.
Wie kann nun verhindert werden, nicht selbst Opfer einer teuren Mobilfunkrechnung zu werden?

In der Regel sind seit einigen Jahren in Österreich zumeist nur mehr Tarife mit Freimengen verfügbar. Davor wurde in einzelnen Einheiten abgerechnet und man wusste jede Minute kostet xy Cent. Telefonierte man mehr so musste um den Faktor xy* Minuten mehr bezahlt werden. Die heutigen Freimengentarife mit 1000 Freiminuten oder mehr suggerieren zwar rund 16h Telefonievergnügen, jedoch bei Überschreiten der inkludierten Freimenge kostet jede weitere Minute 25 oder mehr Cent.
Beispiel: 1000 Minuten kosten bei T-Mobile im Hit 1000 Tarif 10 Euro. Umgerechnet kostet eine Minute 1 Cent. Kommt man allerdings mit den Freiminuten nicht aus und verbraucht 50 Minuten mehr, also 1050 Minuten so kosten die 1050 Minuten nicht 10,50 Euro sondern 24,50 Euro (10 Euro für 1000 Minuten, 14,50 für 50 Minuten (29ct/min). Jede einzelne Minute über das Kontingent hinaus kostet 2900% mehr!
Dasselbe gilt für Datenvolumen und SMS – sobald die inkludierten Mengen überschritten sind, fallen für jeden weiteren Verbrauch unverhältnismäßig hohe Kosten je Einheit an.
WICHTIG: ich sollte mir im klaren sein welchen Tarif ich besitze, was inkludiert ist, was ein überschreiten der Freimengen kostet. Ein kurzer Anruf bei der Serviceline oder ein Blick auf die letzte Rechnung gibt Aufschluss darüber welchen Vertrag man eigentlich besitzt.

Kontrolle:
Sämtliche österreichischen Mobilfunkanbieter bieten auch eine App zur Kostenkontrolle bzw Freimengenabfrage an. Zwar gibt es auch genügend weitere Apps, die ebenso mitrechnen wieviel verbraucht wurde, doch empfiehlt sich hier gleich die App des jeweiligen Anbieters zu verwenden, denn so kann man sicher sein, dass auch richtig gerechnet wurde.
Drei – Inside3
A1 – Mein A1
TMobile – My Tmobile
Telering – My tele.ring
Orange – Orange service (Kostenpflichtig! 0,66 Euro)
Bob – Mein Bob

Nach der Installation der App hat man jederzeit und überall seine derzeitigen Verbräuche im Überblick und kann frühzeitig Erkennen, sobald man seine Freimengen verbraucht hat, bzw an die Grenzen kommt. Gerade am Anfang, beim ersten Smartphone sollte man öfter prüfen (alle 2-5 Tage), um nicht eine böse Überraschung zu erleben.

Einige offizielle Stellen versuchen zur Zeit in Österreich die Mobilfunkbetreiber dazu zu bewegen, eine preisliche Obergrenze zu definieren, wonach das Telefon oder der Dienst dann gesperrt wird. Beim Roaming haben sich die Anbieter in Europa auf 60 Euro geeinigt, dh. sobald man im Ausland 60 Euro verbraucht hat wird das Telefon automatisch gesperrt und kann nur durch den Kunden via Anruf wieder freigegeben werden. Eine ähnliche Lösung wäre auch innerhalb Österreichs wünschenswert um den Kunden 25.000 Euro Rechnungen zu ersparen.

Leider sind heutige Verträge oder Angebote der Mobilfunkanbieter teils undurchsichtig, sodass man gar nicht mehr weiss was wann wie warum weshalb inkludiert ist. Dazu noch die Anmerkungen in Form von * (Sternen), die wiederum irgendwelche Ausnahmen oder Einschränkungen darstellen.

Um auf der sicheren Seite zu sein sollte zunächst der richtige passende Tarif gewählt werden. Bei einer Änderung der Telefonie- oder Internetgewohnheiten sollte auch der derzeitge Tarif nochmal geprüft werden. Zur Kostenkontrolle dient die App der Mobilfunkanbieter, die nicht nur installiert, sondern auch in regelmäßigen Abständen aufgerufen und geprüft werden sollte.

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